Geschichte
In einer Karte aus dem Jahre 1611 sind die Quellen nahe dem Schloss Matzen erstmals erfasst. Um 1650 wurde das "Bad in der Au" zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1770 ging das Bad in den Besitz des Wunderarztes Jakob Selzsam, der auch erstmals das Quellwasser analysieren ließ.
Kaiserin Maria Theresia ließ alle Heilbäder ihres Reiches erfassen. In dem Buch "Gesundbrunnen der Österreichischen Monarchie" wird 1777 das Aubad ausführlich beschrieben. Sein vorläufiges Ende fand das Aubad im Jahre 1884, als Franz von Lipperheide, ein Berliner Zeitschriftenverleger, Grund und Boden kaufte, das Bad abreißen und dafür das Schloss Neumatzen errichten ließ.
In den frühen siebziger Jahren erwarb Richard Rieder die Quellen und begann mit der kommerziellen Vermarktung des Wassers. Die Firma befindet sich bis heute im Privatbesitz der Familie Rieder.

